Seit einem Jahr gilt das Kulturgutschutzgesetz. Kulturstaatsministerin Monika Grütters wollte damit verhindern, dass national bedeutendes Kulturgut ins Ausland abwandert.
Allgemein
IN EIGENER SACHE: Bericht im JUVE Magazin zur Gründung der Partnerschaft THEMIS Hartung & Partner
München: Themis will mit neuen Partnern durchstarten
Aus der Kanzleikooperation Themis – die auf die Beratung von Private Clients spezialisiert ist – wurde zum Juni eine integrierte Sozietät mit Standorten in München und Paris. Zu den drei Gründungsspartnern gehören Dr. Hannes Hartung (44), Caroline Gräfin von Krockow-Lahame (39) und Maria Markatou (40).
Hannes Hartung
Schwerpunkte ihrer Beratung sollen rechtliche Fragen zur Kunstbewertung und ihrer Besteuerung sowie die Verhandlung von Nachfolgeregelungen für bestehende Sammlungen werden.
Im August 2016 ist das Kulturgutschutzgesetz mit bis dahin nicht bestehenden Verboten, Beschränkungen und Auflagen zur Ein- und Ausfuhr im europäischen Binnenmarkt und zum Inverkehrbringen von Kulturgut innerhalb der Bundesrepublik in Kraft getreten. Es enthält außerdem komplizierte neue Nachweis- und Sorgfaltspflichten.
Bereits nach zehn Monaten hat sich herausgestellt, dass es für den Kunsthandel vielfach unmöglich ist, den neuen Verpflichtungen nachzukommen.
Interview des bekannten Auktionators Robert Ketterer zum neuen Kulturgutschutzgesetz
Ende der Gewissheiten: Wie die Krise der Europäischen Union und die deutsche Bürokratie den Markt bedrohen: Ein Gespräch mit dem Münchner Kunsthändler und Auktionator Robert Ketterer.
Quelle: Handel – Kunst im Vakuum – Kultur – Süddeutsche.de